Das Passion-Paradox
Die Idee, seinen Job zu lieben, klingt gut – aber die Forschung zeigt ein komplexeres Bild. Wer den Beruf als Berufung versteht, arbeitet oft mehr, akzeptiert schlechtere Bedingungen und ist anfälliger für Burnout. Die Soziologin Erin Cech nennt das in The Trouble With Passion die dunkle Seite der Passion-Ideologie.
Passion finden oder entwickeln?
Forschungen legen nahe, dass Passion häufiger durch Kompetenz entsteht als umgekehrt: Je besser man in etwas wird, desto mehr Freude macht es. Das widerspricht dem romantischen Bild des inneren Feuers, das man nur entfachen muss. Das Ikigai-Konzept bietet einen pragmatischen Rahmen – mit Grenzen.
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Episode #25 · 52 Minuten · Spotify