Warum besitzen wir eigentlich Dinge, die wir kaum nutzen? Vom Auto bis zur Bohrmaschine stehen viele Gegenstände die meiste Zeit ungenutzt herum. In dieser Folge fragen Antonia und Konstantin gemeinsam mit Max Lehmann, Mitgründer der Sharing-Plattform fainin, ob Teilen in Zukunft wichtiger werden könnte als Besitzen.
Die Idee vom Teilen ist nicht neu – viele frühe Plattformen sind trotzdem gescheitert. Max Lehmann ordnet ein, woran das lag und was sich seither verändert hat. Eine zentrale Rolle spielt dabei Vertrauen: Ohne das Gefühl, dass geliehene Dinge sicher zurückkommen (und geteilte Dinge pfleglich behandelt werden), funktioniert keine Sharing-Ökonomie.
Wie könnte Technologie das Teilen einfacher machen? Das Gespräch beleuchtet den digitalen Produktpass – eine Art digitaler Ausweis für Produkte, der Herkunft, Zustand und Nutzung transparent macht – und warum er dem Teilen einen echten Schub geben könnte.
Zum Schluss der größere Blick: Verschiebt sich unser Verhältnis zu Besitz grundlegend? Für viele – gerade jüngere – Menschen könnte Zugang zu Produkten wichtiger werden als deren Besitz. Das hätte Folgen für Konsum, Nachhaltigkeit und die Art, wie wir Wirtschaft denken.
Episode #32 · 49 Minuten · mit Max Lehmann