Bus, Bahn, Tram – für manche unverzichtbar, für andere vor allem mit Verspätungen, Baustellen und schlechter Taktung verbunden. Während der ÖPNV in Städten gut ausgebaut ist, sieht es auf dem Land oft ganz anders aus. In dieser Folge fragen Antonia und Konstantin, wie gut Deutschland heute eigentlich angebunden ist – und wie der öffentliche Verkehr in 20 Jahren funktionieren könnte.
In der Stadt ist der nächste Anschluss selten weiter als ein paar Minuten entfernt, auf dem Land entscheidet der Busfahrplan über den ganzen Tag. Die Folge nimmt diesen Unterschied zwischen Stadt und Land zum Ausgangspunkt: Wer ist heute wirklich gut angebunden – und wer bleibt zurück, wenn Mobilität immer stärker über Öffis gedacht wird?
Antonia und Konstantin sprechen über die Kosten und den Nutzen eines guten ÖPNV, über das Deutschlandticket und über die Frage, ob Mobilität eigentlich kostenlos sein sollte. Denn günstig allein reicht nicht: Ein Ticket nützt wenig, wenn der Bus nur zweimal am Tag fährt.
Nach vorn geschaut geht es um autonome Fahrzeuge, On-Demand-Shuttles und Mobilitätsplattformen, die verschiedene Verkehrsmittel zu einer Reise zusammenfassen – bis hin zur Vision eines besser vernetzten europäischen Bahnverkehrs.
Klar ist: Der ÖPNV soll in Zukunft nicht nur günstiger, sondern vor allem zuverlässiger, flächendeckender und nachhaltiger werden. Bleibt die Frage, wie viel wir dafür investieren müssen – und wie viel Veränderung es dafür wirklich braucht.
Episode #35 · 34 Minuten · Spotify